Was ist eine Baumschule?

Als Baumschule bezeichnet man in der Land- und Forstwirtschaft oder im Gartenbau gewerblich bewirtschaftete Anbauflächen für Bäume, Sträucher, Rosen, also ganz allgemein Ziergehölze sowie Obstgehölze und Forstpflanzen.

Der Baumschuler nennt das Pflanzen ‚Aufschulen‚, wobei ‚schulen‚ soviel wie ‚Wurzeln treiben‚ bedeutet. Die größte Menge wird aber im Container (also in großen Kunststofftöpfen) kultiviert, bis sie zu einer gewissen Größe herangewachsen sind, um dann zum Beispiel an Gartencenter und Baumärkte oder direkt an Hobbygärtner, Obstbauern, Winzer oder Förster verkauft zu werden.

Containerpflanzen

Im Alltag werden wir einfach Gärtner genannt. Wie in jeder Branche gibt es inzwischen stark spezialisierte Betriebe, mit vielen Fachrichtungen und entsprechenden Berufsbezeichnungen.