Münsterland – größer als man denkt

Quelle: Geologischer Aufbau Westfalens und angrenzender Gebiete
(nach Hilden 1955, 11).

 

Das Münsterland ist die Landschaft rund um die westfälische Metropole Münster.

Soweit richtig, aber doch etwas ungenau.

Aus geologischer Sicht hat das Münsterland natürliche Grenzen, die in der Landschaft durch Höhenzügen und Flussläufe markiert werden.

Im Norden bis nach Nord-Osten bildet der Teutoburger Wald (der eigentlich Osning heißt) einen hügeligen Abschluss, der sich in einer Linie von Rheine über Osnabrück bis weit östlich hinter Bielefeld erstreckt.

Die östliche Barriere bildet die Egge im Rücken der Senne und der Paderborner Hochfläche, die ziemlich genau in Nord-Süd-Richtung verläuft.

Im Süden schließt sich der vorgebirgliche Haarstrang an, der beinahe waagerecht am Nordrand der Sauerlandes bei Arnsberg, an Dortmund und Essen vorbei in Richtung Rhein verläuft.

Von dort am Rhein entlang nach Norden, kommen wir über Wesel östlich vorbei an Bocholt, entlang der niederländischen Grenze nach Gronau und biegen dann nach Osten Richtung Rheine ab.

So schließt sich ein Ring um das Münsterland, der in seiner Form etwas an Australien erinnert.

 

Fortsetzung folgt …